Mittwoch, 24. Oktober 2012

[Rezension] Nocona von Britta Strauß

Hallo ihr Lieben!
Ich freue mich sehr, wieder einmal dazu zu kommen und hier eine Rezension zu veröffentlichen. Es freut mich deshalb umso mehr, dass ich euch ein wundervolles und gutes Buch vorstellen kann: Nocona von Britta Strauß.

Infos:



  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Sieben-Verlag (15. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864430844
  • ISBN-13: 978-3864430848
  • Preis: 14.90 Euro
  • Preis E-Book: 8.99 Euro

Inhalt (selbst verfasst):


Die Story handelt von Sara und Makah, die sich auf einer indianischen Ausstellung begegnen. Sara ist eine Fotografin, die in New York bei einem Verlag arbeitet. Ihre neueste Idee war, ein Bildband herauszubringen, in dem es um die indianischen Reservate geht. Sie möchte die Menschen darauf aufmerksam machen, dass diese Menschen nicht durch die bekannten Vorurteile charakterisierbar sind. Bei ihren Nachforschungen für den Bildband trifft sie auf Makah und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Beide haben von Anfang an eine sehr große Anziehungskraft aufeinander, und beide wissen nicht woher sie kommt. Dann fange beide an, Visionen aus der Vergangenheit zu bekommen, die ihr Leben im “heute“ immer mehr durcheinanderwirbeln…

Meine Meinung:


Nocona ist ein wundervolles Buch, was alles hat, was einen guten Schmöker ausmacht. Spannung und einprägsame Charaktere, gepaart mit einer originellen, witzigen aber auch teilweise sehr dramatischen Geschichte. 

Vom Schreibstil brauche ich erst überhaupt nicht anzufangen, der hat mich wirklich sehr beeindruckt und ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Er ist sehr leicht und flüssig zu lesen und hat eine sehr bildhafte und ausgereifte Sprache.

Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich kann der Autorin ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat es geschafft, einprägsame und gut nachvollziehbare Figuren zu schaffen, wo man es sich als Leser wirklich gut vorstellen kann, dass die Menschen zu dieser Zeit genauso gelebt und gedacht haben. Britta Strauß entführt uns in eine Indianerwelt, die schöner nicht sein könnte. Eins mit der Natur und sehr auf ihre Riten und Traditionen bedacht, haben diese Völker in Frieden gelebt, bis die Weißen kamen, und das Territorium an sich gerissen haben. Der Streit, der zu einem Krieg ausartet ist von der Autorin sehr eindrucksvoll beschrieben worden. Beide Seiten haben Fehler gemacht und beide Seiten schaffen es einfach nicht, zu einem Einverständnis zu kommen, das alle glücklich machen würde.

Die Geschichte die sich um Nocona und Naduah (Sara und Makah) verwickelt, nimmt immer mehr Form an und ist sehr Facetten- und detailreich gestaltet. Die Liebesgeschichte, die sich bei ihnen entwickelt ist einfach nur traumhaft schön. Sie müssen sehr viele Hürden überwinden, oft werden sie getrennt, vergehen fast vor Sehnsucht und sind umso glücklicher sich danach wieder in den Armen zu halten.

Fazit:


Man merkt, dieses Buch hat mich mit seiner Bild- und Emotionsgewaltigkeit vollkommen in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Es hat mir großen Spaß gemacht, in diese Welt abzutauchen, und dies wird sicher nicht mein letztes Buch von Britta Strauß sein. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für die Indianer und deren Geschichte interessiert, und auch von einer großen Liebesgeschichte nicht abgeneigt ist.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Auf dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich beim Sieben-Verlag und bookshouse.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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